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Sonographie / Farbultraschall

Farbultraschalluntersuchungen sind ein sehr wichtiger Bestandteil der internistischen Diagnostik. Vor allem im Rahmen der Früherkennung kann man mit großer Zuverlässigkeit und ohne Risiko/Strahlenbelastung potentielle Vorstufen von Krebserkrankungen, Krebserkrankungen im Frühstadium und gefährliche Gefäßerkrankungen ( z.B. unbemerkte Gefäßeinengungen/-stenosen oder auch Gefäßaussackungen wie Baucharterienaneurysmen ) feststellen. Krankhafte Befunde können gut überwacht werden, um gegebenenfalls rechtzeitig weitere Maßnahmen durchführen zu können.

Bei einer Herzultraschalluntersuchung / Echokardiographie können bisher unbemerkte Auffälligkeiten der Herzpumpfunktion oder der Herzklappen frühzeitig erkannt werden. Bereits vorliegende Erkrankungen (z.B. Herzinsuffizienz/ Herzklappenerkrankungen) können sehr gut kontrolliert werden, um die Behandlung zu optimieren oder wenn notwendig den richtigen Operationszeitpunkt festzulegen.

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Farbdoppler-Sonographie hirnversorgende Gefäße (Früherkennung Schlaganfallrisiko)

Insbesondere Patienten mit sog. Risikofaktoren (Rauchen, erhöhte Fette, Diabetes, Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Übergewicht) haben ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Hochauflösende Ultraschallgeräte bieten heute die Möglichkeit, an den Halsschlagadern Wandveränderungen im 1/10mm Bereich zu erfassen (sog. Intima-Media-Dicke=IMT) und damit Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose Erkrankungen, wie Hirninfarkt (Schlaganfall) oder Herzinfarkt zu geben. Liegt ein erhöhtes Risiko vor, ist dies ein gutes Argument, den Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Rauchen) zu überdenken. Natürlich lassen sich gravierende Veränderungen, die oft noch keine Symptome verursachen, aber schon ein deutlich erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall darstellen, auch erkennen und danach konsequent medikamentös und evtl. auch operativ behandeln. Bereits vorliegende krankhafte Veränderungen können in regelmäßigen Abständen sehr genau auf Veränderungen kontrolliert werden.

FarbdopplerSonographie Bauch/Abdomen

Hierbei können Veränderungen der Bauchschlagader (Aorta) und ein gefährliches Aneurysma ausgeschlossen werden. Bauchspeicheldrüse, Gallenblase und Gallenwege, Leber und Milz werden durchgemustert, um auch kleinste Veränderungen, insbesondere Vorstufen von Krebserkrankungen und Krebserkrankungen im Frühstadium weitgehend auszuschließen bzw. zu entdecken. Bereits vorliegende krankhafte Veränderungen können in regelmäßigen Abständen sehr genau auf Veränderungen kontrolliert werden.

Herzultraschall/Echokardiographie

Ohne es im Alltag zu bemerken haben manche Menschen eine Herzpumpschwäche (Herzinsuffizienz), evtl hervorgerufen durch eine früher durchgemachte Herzmuskelentzündung, unbemerkte Durchblutungsstörung oder auch genetisch bedingt. Auch Veränderungen an den vier Herzklappen, wie Verengungen (Stenosen) oder partielle Schließunfähigkeit (Klappeninsuffizienzen) können unbemerkt vorliegen. Mit der Echokardiographie können diese Veränderungen erkannt werden und Maßnahmen bzgl. Lebensstil oder auch evtl. medikamentöser Art besprochen werden. Bereits vorliegende krankhafte Veränderungen können in regelmäßigen Abständen sehr genau auf Veränderungen kontrolliert werden.

FarbdopplerSonographie Niere/Urogenital

Erfasst werden auch hier analog zu den Bauchorganen kleinste Veränderungen an Nieren, Blase und Prostata, auch Durchblutungsstörungen der Nieren können erfasst werden.

FarbdopplerSonographie Schilddrüse/Hals

Unentdeckte Vergrößerungen der Schilddrüse (Struma) oder Knoten der Schilddrüse kommen in Deutschland bei ca. 30% der Erwachsenen vor. Hauptursache für die Entstehung von Schilddrüsenknoten ist bei entsprechender genetischer Anlage ein Mangel an Jodzufuhr, früher sehr ausgeprägt, aber auch heute nehmen bis zu 50% der Bevölkerung zu wenig Jod mit der Nahrung auf. Die wichtigste Untersuchung zur Entdeckung der Knoten (Nodi) ist die Sonographie der Schilddrüse, mit der die Größe und Struktur der Knoten dargestellt werden kann. Nach der Erstentdeckung sind weitere Untersuchungen wie Labor und evtl. je nach Größe des Knoten auch ein sog. Schilddrüsenszintigramm notwendig. Eine Ultraschallkontrolle ist in den meisten Fällen nach 3 Monaten sinnvoll, um ein evtl. Wachstum der Knoten zu erfassen. Dabei geht es insbesondere darum, bösartige Knoten, die erfreulicherweise selten auftreten, früh zu erkennen. Bereits vorliegende krankhafte Veränderungen können in regelmäßigen Intervallen sehr genau auf Veränderungen kontrolliert werden.

FarbdopplerSonographie der Beingefäße

Auch diese Untersuchung ist bei Patienten mit Risikofaktoren absolut sinnvoll, um arteriosklerotische Veränderungen bis hin zu höhergradigen Einengungen zu erkennen und entsprechende therapeutische Konsequenzen zu ziehen (Lebensstil, Medikamente, Op).