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Lungenuntersuchungen

Lungenfunktion

Bei der Lungenfunktionsuntersuchung werden mittels empfindlicher Sensoren die Fließgeschwindigkeit und die Menge des Luftstroms bei der Ein- und Ausatmung gemessen. So lassen sich Atemvolumina und Fließgeschwindigkeiten zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Atemvorgangs bestimmen.

Zur Untersuchung dient uns ein sogenanntes Spirometer mit computergestützter Analyse, die Ergebnisse werden sofort ausgewertet und graphisch dargestellt.

Der Patient atmet während der Untersuchung durch ein Atemrohr, die Untersuchung ist leicht und schnell durchführbar, sie erfordert keine Vorbereitung.

Durch diese Untersuchung können schon Veränderungen vor dem Auftreten von schweren Symptomen diagnostiziert werden, insbesondere bei Asthma bronchiale, spastischer Bronchitis oder einer beginnenden chronischen Bronchitis (z.B. bei Rauchern).

Da Störungen der Lungenfunktion nicht selten schleichend entstehen, ist die Untersuchung regelmäßig zur Vorsorge auch bei Nichtrauchern ab dem 30. Lebensjahr zu empfehlen.

 

Sauerstoffmessung

Mittels einer Fingersonde wird der Sauerstoffgehalt des Blutes bestimmt. Die Untersuchung wird in Ruhe oder je nach Fragestellung unter/nach Belastung durchgeführt.

Ein erniedrigter Sauerstoffgehalt weist dabei auf eine Störung des Gasaustausch in der Lunge hin, was auf eine Lungen- oder auch Herzerkrankung hinweisen kann.